Stressreaktionsmuster und Gesundheit

Menschen sind im täglichen Leben wiederkehrenden Stressereignissen ausgesetzt. Biologische Stressreaktionen zeichnen sich durch unterschiedliche Anpassungsprozesse aus, die sowohl adaptive als auch maladaptiv sein können. Im Forschungsbereich "Stressreaktionsmuster und Gesundheit" untersuchen wir:

  • wie unterschiedliche biologische Systeme sich an wiederholten Stress anpassen
  • welche psychologischen Verarbeitungsprozesse die Anpassung biologischer Systeme determinieren oder beeinflussen
  • welche Auswirkungen unterschiedliche Reaktionsmuster auf die langfristige Gesundheit haben.
  • wie Stressreaktionsmuster durch psychologische oder andere Interventionen beeinflusst werden können

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Term: since 1. Oktober 2016
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Im Rahmen des Projekts HABIT wird die Anpassungsfähigkeit biologischer Stresssysteme an wiederkehrenden Alltagsstress untersucht.

Ein wesentlicher Fokus dieser Studie liegt auf der Erforschung von (habituellen und situativen) Angst- und Stressbewältigungsreaktionen, um ein vertieftes Verständnis darüber entwickeln zu können, inwieweit diese die Gewöhnung an Alltagsstress erleichtern und vorhersagen.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt der Studie liegt in der Erforschung der p…

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Term: since 1. April 2022
Funding source: DFG-Einzelförderung / Sachbeihilfe (EIN-SBH)
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Veränderte Aktivierungsmuster biologischer Stresssysteme einschließlich der Habituationsfähigkeiten des sympathischen Nervensystems (SNS) und der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HHNA) auf wiederholten Stress können aufgrund von Veränderungen nachgeschalteter Entzündungsprozesse die Entstehung sowie das Fortschreiten chronisch-entzündlicher Erkrankungen begünstigen. Um erstmals die Beeinflussbarkeit der Habituationsfähigkeiten biologischer Stresssysteme einschließlich des Entzü…

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Term: 1. Mai 2017 - 15. September 2017
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Es gibt Hinweise, dass akuter Stress die kognitive Leistungsfähigkeit in einigen Bereichen beeinflussen kann, allerdings ist die Befundlage bisher inkonsistent. In dem Projekt soll experimentell die Auswirkung von akutem sozialen Stress auf die Antworthemmung, die fokussierte Aufmerksamkeit und auf divergentes Denken untersucht und in Zusammenhang zu biologischen Markern der Stressreaktion gesetzt werden.

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Term: 1. Januar 2016 - 31. Juli 2016
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Gesteigerte sowie zeitlich überdauernde physiologische Stressreaktionen bilden eine Vorstufe stressassoziierter Erkrankungen wie Krebs, Alzheimer oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Stärke physiologischer Stressreaktionen unterliegt dabei zahlreichen internalen sowie externalen Einflüssen. Im Rahmen der Studie COST wurde die protektive Wirkung individueller (Stress-)Bewältigungsmuster gegenüber einer gesteigerten oder anhaltenden endokrinen Stressreaktion näher untersucht.

Der Hauptfokus der S…

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