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HABIT: Untersuchung zur Habituationsfähigkeit an rezidivierende Stressoren unter Berücksichtigung von Angst- und Stressbewältigungsmodi

HABIT: Untersuchung zur Habituationsfähigkeit an rezidivierende Stressoren unter Berücksichtigung von Angst- und Stressbewältigungsmodi

(Projekt aus Eigenmitteln)

Projektleitung: , ,
Projektstart: 1. Oktober 2016

Abstract:

Im Rahmen des Projekts HABIT wird die Anpassungsfähigkeit biologischer Stresssysteme an wiederkehrenden Alltagsstress untersucht.

Ein wesentlicher Fokus dieser Studie liegt auf der Erforschung von (habituellen und situativen) Angst- und Stressbewältigungsreaktionen, um ein vertieftes Verständnis darüber entwickeln zu können, inwieweit diese die Gewöhnung an Alltagsstress erleichtern und vorhersagen.

Ein weiterer Forschungsschwerpunkt der Studie liegt in der Erforschung der protektiven Wirkung von Angst- und Stressbewältigungsreaktionen gegenüber chronisch unterschwelligen Entzündungsprozessen, die ein Bindeglied zwischen Stress und stressassoziierten Erkrankungen (Krebs, Alzheimer, Herz-Kreislauf-Erkrankungen) darstellen.

Längerfristiges Ziel der Studie ist es, auf Basis des Wissens über charakteristische Eigenschaften effektiven Bewältigungsverhaltens einen Veränderungsansatz zur Modifizierung ineffektiver Bewältigungsmuster zu entwickeln.

Das Projekt besteht aus drei aufeinanderfolgenden Teilen und findet in unseren Laborräumlichkeiten in Nürnberg statt:

Onlinebasiertes Screening: Messung von Basiskennwerten per Selbstauskunft

Labortermin 1: Durchführung eines standardisierten Belastungstests

Labortermin 2: Wiederholung des standardisierten Belastungstests

Über die Selbstauskünfte hinaus werden im Rahmen der Laboruntersuchung physiologische Parameter (Herzrate, Ausschüttung von Stresshormonen und Entzündungsparameter im Blut) erfasst. Für die Teilnahme an der Studie bietet der Lehrstuhl für Gesundheitspsychologie eine finanzielle Vergütung oder Versuchspersonenstunden an.